Throwback Thursday: Meine ersten Erfahrungen mit Cloudspeicher

Throwback Thursday: Meine ersten Erfahrungen mit Cloudspeicher

Es gibt sie einfach, die Programme, deren Abwesenheit man jahrelang nicht bemerkt und plötzlich braucht man sie. Bei mir war es Guitar Pro, ein Notensatzprogramm. Installiert habe ich es erstmals noch zu Schulzeiten, als ich mit ein paar Freunden in einer Band gespielt habe (was eine schöne Zeit!). Mir ist dadurch eingefallen, dass wir zu dieser Zeit schon Cloudcomputing, File-Sharing, modern workspace, … gemacht haben, ohne dass es so viele tolle Begriffe dafür gab. Von dieser Erfahrung damals möchte ich heute erzählen.

Wie in jeder Band gab es auch in unserer einen, der sich um die meisten Dinge gekümmert hat. Bei uns war es der Gitarrist und er kümmerte sich stets um neue Songs, um Notensätze allgemein, aber dass jeder seine eigenen Noten bekam. Teilweise hat er sogar komplette Harmonien angepasst oder Stücke für uns vereinfacht, damit es spielbar war. Ich danke Till an dieser Stelle ganz herzlich für all die Arbeit, die er dort rein gesteckt hat und ohne Dich wäre es nie so cool gewesen.

Warum ich aber diesen Artikel schreibe ist folgendes. Wir wollten damals natürlich Zugriff auf unsere Noten und das zugehörige Programm Guitar Pro haben. Wenn Till das bei sich Zuhause alles erstellt und allen anderen immer via Stick übertragen muss, ist das natürlich extrem unpraktisch. Übrigens gab es zu der Zeit noch kein Dropbox! Er hatte damals eine Seite gefunden, die Mydrive heißt.

mydrive

Das ist aus zwei Gründen lustig. Einmal ist es eine Schweizer Seite (Link: mydrive.ch), die es immer noch gibt. Außerdem ist es ganz amüsant, dass der von mir genutzte Cloudspeicher SkyDrive, bzw. OneDrive heißt. Ich weiß natürlich, dass „Harddrive“ Festplatte heißt und solche Bezeichnungen deshalb nahe liegen.

Bei Mydrive kann man sich ein kostenloses Konto erstellen und bis zu 2 GB Daten hochladen. Genau diese Funktion haben wir uns damals einfach zu Nutze gemacht. Es gab ein Bandkonto und alle Noten und die Installationsdatei waren ordentlich dort zu finden. Wollte man die Noten zum neusten Stück haben oder hatte seine ausgedruckten Zuhause vergessen, waren sie doch in der Cloud immer dabei.

Damals wie heute ist es nicht möglich Dokumente zu teilen. Allerdings kann man durch ein unterschiedliches Passwort in einem Konto Admin oder User sein. Till als Admin konnte Ordner erstellen, umbenennen und löschen und wir konnten Down- oder Uploaden.

Man sieht, wie simpel das damals noch alles ablief, aber für unsere Zwecke war es vollkommen ausreichend. Vor ein paar Tagen habe ich mich seit langem mal wieder ein bisschen mit der Musik beschäftigt und brauchte Note. Dafür wollte ich Guitar Pro installieren, da ich ja mittlerweile nicht mehr den selben PC habe, wie noch zu Schulzeiten. Ich habe herausgefunden, dass es die Seite tatsächlich noch gibt und Google sogar die Logindaten noch gespeichert hatte.

Das ist wirklich ein riesen Vorteile der Cloud, dass Daten nicht verloren gehen. Die Band gibt es nämlich aus Zeit und Umzugsgründen leider nicht mehr. Ich bin froh, dass wir uns damals dank Till so organisiert haben und ich diese Erfahrung sogar in einem Blogartikel verarbeiten kann.

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