Das Surface jetzt doch für Schulen

Das Surface jetzt doch für Schulen

Vor einiger Zeit habe ich ja einmal darüber gebloggt, dass Microsoft es nicht schafft den genialen Stift des Surfaces zu bewerben. Generell die Idee des papierlosen Arbeitens findet in meinen Augen bei Microsoft nicht so wirklich Beachtung, obwohl man die besten Techniken dafür zur Verfügung stellt; Surface und OneNote. Doch Microsoft scheint erkannt zu haben, dass diese Idee für Schüler und Studenten sehr sinnvoll ist und wirbt mit dem Surface 3 nun sehr stark dafür.

Warum Microsoft jetzt doch Interesse an dem papierlosen Arbeiten in der Schule hat kann man nur spekulieren. Ich persönlich denke nicht, dass es ihnen jetzt erst aufgefallen ist, sondern, dass man es bis vor kurzem für nicht so wichtig befunden hat. Doch Schulen und Universitäten sind Großkunden und Schüler die Kunden von morgen. Dass man diese speziell bedienen muss scheint nun klar geworden zu sein und das mache ich an den folgenden Faktoren fest:

1) Das Surface 3

Ein Surface im günstigeren Preissegment zielt sicher nicht nur auf den Bildungsbereich ab, sondern auch auf Privatleute, denen das Surface Pro bislang zu teuer war. Dennoch gibt es für Schüler und Studenten einen Rabatt von 10% und zwar auf Surface, Stift und Tastatur. Und dieser Rabatt wird dieses mal auch ordentlich kommuniziert. Als ich mir das Pro 3 gekauft habe, gab es den Rabatt auch schon, dennoch bin ich nur durch Zufall darauf gekommen. Nun habe ich zumindest das Gefühl, dass der Rabatt deutlicher ins Auge fällt.

2) Ankündigung Surface 3 mit 32GB und 2 GB RAM

Auf dem Microsoft Blog gestern wurde dem Bildungsbereich (und AUCH dem papierlosen Arbeiten in der Schule!) ein ganzer Artikel gewidmet. In diesem wurde angekündigt, dass es demnächst auch ein spezielles Surface 3 für Bildungseinrichtungen geben soll mit nur 32 GB SSD Festplatte und 2 GB RAM. Diese niedrige Ausstattung wird sich dann sicher noch einmal auf den Preis auswirken und das Surface für Schulen erschwinglicher machen.

3) Partnerschulen

In dem oben erwähnten Artikel wird erzählt, dass sieben Partnerschulen das Surface 3 im Einsatz haben. Zusätzlich sind drei Videos auf dem Surfacekanal auf Youtube erschienen, in denen die Arbeit mit dem Surface in den Schulen gezeigt wird. Hier wird auch endlich einmal visuell gezeigt, warum der Stift und OneNote einfach super zusammen passen und das analoge Papier einfach ablösen.
Die Videos verlinke ich hier:

Leider war unter den Schulen keine deutsche dabei und generell scheint sich die gesamte Marketingkampagne nur auf den englischsprachigen Raum zu beschränken. Ein deutsches Video oder einen offiziellen Blogartikel von Microsoft habe ich nämlich noch nicht gelesen.

Ich finde den Schritt gen Microsoft nun geht sehr gut, da ich aus eigener Erfahrung sagen kann, dass das Surface und OneNote Mitschriften wirklich einfacher, sauberer, übersichtlicher und schöner gestalten lässt. Dass man sich nun auf die Bedürfnisse der Schulen und Studenten anpasst, um ihnen den Schritt in die papierlose Zukunft möglich zu machen gefällt mir ziemlich gut.

Was mich dann aber doch wundert, warum der Stift beim Surface 3 nicht standardmäßig mit ausgeliefert wird, wie es beim Surface Pro 3 ist. Dadurch holt man die Leute, die nur mit dem Stift arbeiten, weil er dabei war, in Zukunft nicht mehr ab. Die Leute, die den Stift unbedingt nutzen wollen, müssen extra Geld ausgeben. Das finde ich schade.

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