Welches Surface für wen geeignet ist – Eine Übersicht über die einzelnen Varianten

Welches Surface für wen geeignet ist – Eine Übersicht über die einzelnen Varianten

Ich werde oft gefragt, welches Surface Ausstattungspacket das richtige für einen persönlich ist, immerhin steigt der Preis des Gerätes dadurch nicht unwesentlich. Was bringt einem ein an sich tolles Gerät, das sich nicht für Anforderungen eignet, die man an es stellt? Dann ärgert man sich nur und wird nicht glücklich mit den Surface. Andererseits ist es auch ärgerlich, wenn man viel Geld für die teuerste Ausstattung bezahlt und die teure Hardware nur zu 50% nutzt.
Um die Frage nach dem richtigen Surface zu beantworten, habe ich diesen Artikel geschrieben.

Es gibt fünf Ausstattungspakete, zwischen denen man sich beim Kauf eines Surfaces entscheiden muss. Einen Überblick darüber gibt die folgende Tabelle.

Surface_Varianten

Doch welches Surface ist nun für welche Person geeignet? Ich empfehle die Entscheidung beim Kauf nicht so stark vom Geld abhängig zu machen, denn in erster Linie soll das Gerät die Aufgaben, die an es gestellt werden schnell und zuverlässig lösen. Und wer immer günstig kauft, kauft doppelt.

Das Surface mit dem i3 Prozessor, 4 GB RAM und 64 GB Speicherkapazität ist das schwächste Surface in der Kette. Man sollte sich beim Kauf bewusst sein, dass es nicht besonders viel Rechenleistung hergibt. Für Multimediaanwendungen, Surfen und Mails beantworten und auch für Office Anwendungen ist es jedoch gut geeignet. Diesen Anforderungen ist diese Ausstattung gewachsen. Das war es dann aber auch schon. Zudem sollte man sich im Klaren sein, dass 64 GB Speicher nicht wirklich viel sind und schnell zu wenig sein können.

Die nächste Ausstattung bietet einen i5 Prozessor, 4 GB RAM und 128 GB Speicherkapazität. Hier ist also schon ein wesentlich stärkerer Prozessor verbaut, der auch anspruchsvolleren Aufgaben gewachsen ist. Ich denke hierbei an Visual Studio, jegliche CAD-Software, oder weitere Programme, mit denen Ihr im Studium so arbeiten müsst. Lediglich der Arbeitsspeicher kann einem hier einen Strich durch die Rechnung machen. Mit geöffneten Word, OneNote und Google Chrome laste ich schon 2,5 GB des Arbeitsspeichers aus. Wenn ich dann noch ein anspruchsvolles Programm öffnen würde, dann kämen die 4 GB an ihre Grenzen.

Die nächste Ausstattung ist deswegen eine der beiden, die ich meistens empfehle. In dieser Variante bietet das Surface ebenfalls einen i5, 8 GB RAM und 256 GB Speicherplatz. Durch den größeren Arbeitsspeicher ist diese Ausstattung jeder möglichen Anwendung gewachsen. Auch die 256 GB sind eine so große Speichermöglichkeit, dass man sich keine großen Gedanken um eine volle Festplatte machen muss. Mit dieser Ausstattung kann man nichts falsch machen.

Ich habe die nächst größere Ausstattung gewählt, welche einen i7 Prozessor, 8 GB RAM und auch 256 GB Speicherkapazität bietet. Der i7 ist zwar auf dem Papier noch stärker als der i5, doch ob er es das in der Realität ausspielen kann, darüber wird häufig diskutiert. Durch die stärkere Erwärmung des Surfaces mit dem i7 wird dieser Prozessor früher herunter getaktet, als der i5. Doch Leistungstests zufolge ist der i7 trotzdem meistens schneller, als sein kleiner Bruder. Deswegen ist dieses Ausstattungspaket auch eines meiner empfohlenen, auch hier kann jede an das Surface gestellte Aufgabe schnell und mühelos erledigt werden.

Die größte Ausstattung beinhaltet ebenfalls einen i7 Prozessor, 8 GB RAM und 512 GB Festplattenspeicher. Zu dieser Ausstattung sollte man nur greifen, wenn man weiß, dass 256 GB zu wenig Speicherplatz bieten. Ansonsten hat man keinen großen Mehrwert durch das Gerät.

Zusammenfassend möchte ich erneut darauf hinweisen, dass man sich das Surface primär nach seinen Leistungsanforderungen an das Gerät anschaffen und sich nicht so sehr von den Preisen beeinflussen lassen sollte. Denn wenn das Surface an es gestellte Arbeitsaufgaben nicht lösen kann, dann hat man den gesamten Betrag verschenkt. Ich empfehle immer den i5 oder den i7 mit 8 GB RAM und 256 GB Festplatte zu wählen und man hat einen tollen Computer, der jeder Arbeitsaufgabe gewachsen ist.

Als Anmerkung möchte ich noch hinzufügen, dass ich Games als Anwendung in meiner Ausführung komplett ausgeschlossen habe. Da das Surface keine externe Grafikkarte bietet, werden Spiele darauf auch niemals gut laufen. Aber es ist für mich auch ein Arbeitsgerät und keine Gaming-PC.

Ein Gedanke zu “Welches Surface für wen geeignet ist – Eine Übersicht über die einzelnen Varianten

  1. Ja, da erkenne ich viele der wichtigen Gedanken bei der Beschaffung eines Surface wieder. Ich sage extra „Surface“ statt „Tablet-PC“, da die Surface, meiner Meinung nach eine (fast) eigenständige Geräteklasse sind. Leider fehlt mir der Bezug zu den Vorteilen der Pen-Technologie, die, zumindest in der 3. Generation, die Surface bieten. Ich begreife bis heute nicht wieso Menschen ihre bevorzugte Überlieferungshardware, den Stift, nicht mitnehmen wollen ins sog. digitale Zeitalter.
    Anyway, für mich ist das ideale Surface das Surface 3 mit 4 GB RAM und 128 GB HDD.
    Das aus 3 Gründen:
    1. der Formfaktor (alles über 10,x Zoll ist kein Tablet mehr)
    2. die Geräuschkulisse; wer sich je über vibrierende oder bescheuerte Melodien abnudelnde Handys inkl. Ihrer hektisch werdenden Besitzer echauffiert hat weiß den Vorteil eines Garantiert nicht loskreischenden Lüfters absolut zu schätzen-
    3. der Stift, der Stift, der Stift.

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