Wenn man Vollzeit arbeitet braucht man keinen eigenen PC

Ein Arbeitskollege hat neulich folgenden schönen Satz gesagt: „Seit ihr hier angestellt bin brauche ich Zuhause keinen Computer mehr“. Deshalb habe ich mir mal ein paar Gedanken gemacht, wie man Computern außerhalb der Arbeit verwendet.

computer

Ich habe mir die Frage gestellt, ob man Zuhause wirklich ohne Computer auskommt, wenn man in seiner Vollzeitstelle einen eigenen Arbeitscomputer besitzt. Wie viel Arbeit erledigt man privat für die man einen Computer bräuchte? Bestimmt nicht so viel, dass man damit jeden Tag welche zu erledigen hätte. Durch Gespräche habe ich erfahren, dass meine Kollegen ca. einmal alle zwei Wochen eine Tätigkeit erledigen, für die sie einen privaten Computer benötigen würden.

Meine Kollegen haben das Glück, dass sie ihren Laptop von der Firma mit nach Hause nehmen dürfen und somit private Aufgaben damit erledigen können. Ich denke Angestellten, denen sowas nicht erlaubt ist erledigen dies während ihrer Arbeitszeit vor Ort, da meist auch Microsoft Office auf Firmenrechnern installiert ist und man sich so das Geld für eine eigene Lizenz spart.

Natürlich sind meine Kollegen in ihrer Freizeit auch im Internet unterwegs. Doch braucht man in der heutigen Zeit dafür tatsächlich noch einen Computer? Der Trend geht dahin, dass fürs private Surfen und Mails checken ein Tablet verwendet wird, da es viel leichter und handlicher ist und meistens günstiger als ein vollwertiger Computer.

Tablet

Auch mir ist während meines Praxissemesters aufgefallen, dass ich deutlich weniger Arbeit Zuhause habe, da alle Aufgaben die ich im Studium zu erledigen habe in diesem Semester weg fallen. Eigentlich bin ich wenn ich von der Arbeit nach Hause komme „fertig“ und treibe Sport, treffe Freunde oder surfe durchs Internet. Wirklich Arbeit fällt daneben sehr selten an, meistens eine Onlineüberweisung oder ein Dokument erstellen. Alles Aufgaben, die man ohne große Probleme auch mit einem Tablet erledigen könnte. Dafür benötigt man keine teure und leistungsstarke Hardware und Computerspiele spiele ich nicht.

Wenn aber dennoch mal umfangreichere Arbeit anfällt bin ich froh ein Surface zu besitzten, womit ich diese erledigen kann. Denn es steht fest, dass man ab und zu doch noch Zuhause etwas mit dem Computer erledigen muss. Nur ist dies in den meisten Fällen so selten, dass sich ein Computer wahrscheinlich nicht amortisiert.

Das finde ich schade. Meine Kollegen haben ja Glück, dass sie dafür die Firmencomputer verwenden dürfen. Ich fände es besser, wenn Firmen es einem gestatten sich ein Gerät zuzulegen und die Firma den größten Teil bezahlen würde. Mit diesem Computer würde natürlich dann aber auch in der Firma gearbeitet. So hätte jeder die gleichen Möglichkeiten privat zu arbeiten und die Kosten dafür würden keine große Rolle spielen.

Dies nennt man „Bring your own device“ und ist derzeit stark auf dem Vormarsch. Ich finde das eine gute Sache, da Angestellte so die Sicherheit haben auch neben der Firmenarbeit private Aufgaben erledigen zu können. Die Vor- und Nachteile von BYOD (= Bring Your Own Device) werde ich aber ausführlicher in einem weiteren Artikel gegenüberstellen.

Was ist eure Meinung dazu? Seht ihr es auch so, dass ihr nach dem Studium den Computer wohl beiseite legen werden? Seit ihr selbst gerade im Praxissemester und macht diese Erfahrung? Was haltet ihr von der BYOD-Idee?

Ein Gedanke zu “Wenn man Vollzeit arbeitet braucht man keinen eigenen PC

  1. Der Gedanke von dem byod finde ich sehr gut. Vor allem deinen Ansatz, dass die Firme sich an die Kosten beteiligt. Mann kennt das ja von Firmenwagen her. Meistens stellen die Firmen einem eine gewisse Kategorie frei (z.B. VW Passat), und wenn ein Mitarbeiter einen höherwertigen Wagen haben möchte, so muss es die Differenz selber zahlen.

    Genau dieses Modell fände ich bei Laptops, Handys….ect… perfekt. Die Firma gibt einen Standard vor (der für die Firmenaufgaben nötig ist) und die Angestellten können selber entscheiden welches Gerät sie kaufen. Die Differenz müssen sie dann selber zahlen. Ich denke das davon alle profitieren. Die Firma und die Angestellten, die noch motivierter Arbeiten, da Sie ihr „Traumgerät“ haben.

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